Impfungen
INFLUENZA (Virusgrippe) und Pneumokokkenerkrankungen bedrohen uns in besonderer Weise
Die beste Möglichkeit, sich gegen eine Infektion mit Grippeviren (Influenzaviren) oder Pneumokokken zu schützen, ist die Impfung.
Dies gilt im Fall der Influenza-Virusgrippe uneingeschränkt für jede ihrer Formen.
Wie bisher schon koennen zwar grundsätzlich alle Bevölkerungsgruppen von einer Impfung profitieren, die Impfung gegen die Influenza-Virusgrippe wird aber insbesondere folgenden Personengruppen empfohlen:
Medizinpersonal
Personen über 60 Jahre
chronisch Kranke
Schwangere (ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel)
Im Durchschnitt gibt es jeden Winter in Deutschland geschätze 8.000 bis 11.000 infuenzabedingte Todesfälle, überwiegend ältere, kranke Menschen. Für chronisch Kranke und Personen über 60 Jahre ist die Impfung gegen die (alte) saisonale Influenza daher schon seit Jahren empfohlen, ebenso für medizinisches Personal und Menschen mit vielen Kontakten zu anderen.
Die aktuellen Impfstoffe schützen gleichzeitig gegen die (alte) saisonale Influenza-Virusgrippe und die Erreger der "NEUEN" Influenza-Virusgrippe, die im Jahre 2009 unter dem unglücklich gewählten Namen Schweinegrippe für unnötige Verwirrung gesorgt hatte.
Pneumokokken-Erkrankungen sind neben der Influenza (Virusgrippe) die häufigste durch eine Impfung vermeidbare Todesursache.
Annähernd 12.000 Menschen sterben jährlich allein in Deutschland an den Folgen einer Pneumokokken-Erkrankung (insbesondere Lungenentzündung und Hirnhautentzündung).
Der Anteil der über 60-jährigen Patienten an dieser erschreckend hohen Zahl beträgt 80 bis 90%. Damit ist die Pneumokokkenerkrankung eine der bedeutendsten bakteriellen Infektionen der über 60-Jährigen überhaupt.
- Die Pneumokokken-Impfung kann gleichzeitig mit jedem anderen Impfstoff verabreicht werden.
- Die Kombination mit der Grippeschutz-Impfung wird allgemein empfohlen. Auf diese Weise ist nur ein Arzttermin erforderlich. Die Pneumokkenimpfung bietet einen deutlich längeren Schutz (als die Influenzaimpfung) und muss nur in wenigen, seltenen Fällen nach fünf bis sechs Jahren aufgefrischt werden.


